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5. Jun. 2010

Feuchtigkeitsmesser sind auch untern dem Begriff Hygrometer bekannt. Sie zeigen an, ob die Luft zu trocken oder auch zu feucht ist. Zu Hause findet er seinen Einsatz, um z.B. vor zu hoher Luftfeuchte und deren Folgen vor Schimmelpilzen zu warnen. Gerade diese sind es, die in immer mehr Häusern Alarm auslösen und sich langsam und schleichend negativ auf unsere Gesundheit und das Wohnklima auswirken. Doch wie erkennt man Schimmelpilze rechtzeitig? Der Feuchtigkeitsmesser erkennt nur die von Feuchtigkeit betroffene Bauteile und nicht den Schimmelpilz. Ist es bereits zu spät, wenn sich dunkle, hässliche Flecken an feuchten Wänden oder/und Decken bilden? Wie können diese wirkungsvoll bekämpft werden? 

Treten die ersten Schimmelpilze auf, haben diese immer die gleichen Ursachen: feuchte Wände, Baufeuchte oder generell eine zu hohe Luftfeuchte. Diese kann entstehen, wenn z.B. der Keller voll läuft oder das Dach undicht ist und somit ein Wasserschaden vorhanden ist. Der Feuchtigkeitsmesser wird diesen bestätigen. Die Sporen "klammern" sich an unzureichend gedämmte Wände, die im Winter komplett auskühlen. Auf der anderen Seite der Wand, also im Innenbereich, entsteht durch die Luftfeuchtigkeit Kondensat, welcher ein idealer Nährboden für Pilze ist.

Erschreckend sind an dieser Stelle die Zahlen, wie viel Wasser noch als Baufeuchte in einem Neubau durch Feuchtigkeitsmesser festgestellt werden können: mehrere hunderte bis zu tausende Liter Wasser belasten das neue Haus. Auch in einem Altbau können noch bis zu zehn Liter Wasser pro Tag und Raum die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Und dies durch ganz normales Bewohnen. Schlafen, Schwitzen, Duschen usw.. Feuchtigkeitsmesser können auch diesen Gehalt in der Luft messen.

Um gerade im Neubau die Baufeuchte schnellstmöglich und sicher aus der Wohnung zu bekommen empfiehlt sich der Einsatz von einem Bautrockner und der regelmässigen Verwendung von einem Feuchtigkeitsmesser. Der Trockner beugt dem Schimmelpilzbefall vor. Bautrockner können auch mobil und individuell in der Wohnung eingesetzt werden. So zum Beispiel in der Waschküche, in Wintergärten, Archiven o.ä. Generell werden diese auch bei Renovierungsarbeiten eingesetzt um die Bauzeit zu verkürzen. Viele Handwerker verfügen über ein Feuchtigkeitsmesser und überprüfen die Werte um ein weiteres Vorgehen in der Bauphase einschätzen und Termine halten zu können.

Mit einem Feuchtigkeitsmesser lässt sich einfach aber sicher das Gebäude auf feuchte Wände, Decken und auf zu hohe Luftfeuchte überprüfen. Doch vielen Menschen ist der Gebrauch bzw. die Benutzung eines solchen Gerätes gar nicht vertraut. Neben einer verwirrenden Auswahl in verschiedenen Preiskategorien stehen Geräte mit Zeiger und Feuchtigkeitsmesser mit Digital-Displays zum Verkauf. Während die einen die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe eines Sensors (digital) messen, werden bei den anderen (analog) die Informationen aus echten Haaren, beschichteten Spiralfedern oder synthetischen Fasern gewonnen. Diese Materialien weiten sich, je nach Feuchtigkeit aus, und wirken so entsprechend auf den Zeiger der Feuchtigkeitsmesser ein. 

Beim Kauf sollte noch darauf hin gewiesen werden, dass durch die Lagerung und Transport die Genauigkeit der Messung leiden kann. Abweichungen von 10 – 20 Prozent können somit entstehen. Der Feuchtigkeitsmesser sollte vor dem ersten Gebrauch neu justiert werden. Eine optimalere und genauere Messgenauigkeit ist mit den digitalen Geräten möglich.

Wichtig zu wissen ist, dass Feuchtigkeitsmesser explizit die Feuchte in Materialien feststellen können auch in der Tiefe eines Bauteils.

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